20.02.14
Pop im Kiez
Pressegespräch zum Projektabschluss

Am 18. Februar fand in den Räumlichkeiten des Musicboards Berlin das Pressegespräch zum Projekt Pop im Kiez statt.

 

Zu Beginn zog Katja Lucker vom Musicboard Berlin ein Fazit zu dem Programm "Pop im Kiez" gab einen Ausblick auf die Planungen für 2014.

 

Prof. Dr. Ulrich Wünsch von der hdpk fasste die im Rahmen von Pop im Kiez aufgegebene Studie "Musik erleben, Konflikte kennen, Probleme lösen" zusammen und erläuterte kurz die Ergebnisse. Durch eine repräsentative Umfrage wurde festgestellt, dass für die Anwohner die Schmutz- und Lärmthematik als solche gar nicht an erster Stelle steht. Viele der Befragten wünschen sich ein Zusammenkommen der Beteiligten und frühzeitige Gespräche, um Eskalation zu vermeiden.

 

Lutz Leichsenring, Pressesprecher der Clubcommission, stellte die Pop-im-Kiez-Toolbox vor. Die Toolbox ist ein Angebot an Clubkulturschaffende, aktiv Konflikte rund um das Thema Lärm und Müll im Kiez anzugehen. Als konkrete Maßnahmen stellte er exemplarisch das Berliner Clubfenster vor, welches durch seine besondere Bauweise Anwohner trotz teilgeöffnetem Fenster vor Außengeräuschen isoliert. Ein weiteres Werkzeug der Pop-im-Kiez-Toolbox ist eine Mimengruppe, welche als Maßnahme zur Lärmeindämmung und Mediation vor Berliner Veranstaltungsorten aktiv werden kann. Diese haben die Pressevertreter_innen zum Pressegespräch in Empfang genommen und ohne Stimme auf Lärm sensibilisiert. Weiterhin beinhaltet die Pop-im-Kiez-Toolbox technische und bauliche, als auch kommunikative Maßnahmen, sowie Vorschläge, wie diese finanziert werden können.

 

Im Anschluss an die Statements bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

 

Artikelbild

 

Weitere Artikel zum Pressegespräch:

taz.de - Nächtliche Pantomime: Stumm gegen den Lärm

berliner-zeitung.de - Was Anwohner über Berliner Clubs denken

bln.fm - Open Airs in Ber­lin — Bald nur noch auf Zertifikat?

berliner-zeitung.de - Mit Kunst gegen Anwohner-Stress vorm Club