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15.05.14
Enormes Interesse bei Open-Air Workshop
Gutes spricht sich rum – eine Verdopplung der Teilnehmeranzahl gab reichlich Raum für angeregte und aufrichtige Kommunikation beim 2. Workshop für Open-Air Veranstalter

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Mitte Mai und Regenwetter boten die perfekten Rahmenbedingungen für die Teilnahme am zweiten Open Air Veranstalter Ganztages-Workshop.  Nachdem auch in diesem Jahr bereits wieder unzählige Freiluftveranstaltungen frühzeitig abgebrochen wurden, verfestigt sich die Absicht seitens vieler Free Open Air Veranstalter, die Kommunikation in Richtung Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zu intensivieren. Der reichhaltige Austausch hilft gegenseitiges Verständnis aufzubauen und Diskussionsgrundlagen zu schaffen. Beim zweiten Workshop dieser Art, der von der Clubcommission Berlin e.V. erarbeitet und durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie dem Music Board Berlin unterstützt wurde, war die Resonanz überwältigend. Knapp 120 Anmeldungen und die Präsenz von ca. 15 Verwaltungsmitarbeitern und Polizeibeamten oberster Ebene spiegeln den Bedarf und die Bereitschaft des offenen Dialoges wider. Auch Gastredner und Stadtrat Dr. Torsten Kühne vom Bezirksamt Pankow betont, dass Transparenz und frühzeitige Informationen viele Probleme im Kern ersticken könnten und eine nachhaltige Kooperation mit verantwortungsbewussten non-profit Open Air Veranstaltern sehr erwünscht sei. Hierbei liegt, wie auch bereits bei allen vorbereitenden Treffen zur Ausarbeitung des Workshops, der Schwerpunkt auf nicht-kommerziellen und kulturell bereichernden Open Airs. Berlin als Kulturhauptstadt und Zentrum für Kreativität benötigt die individuellen Köpfe und Veranstalter, die neben dem Planen einzigartiger Open Airs auch Müllbelange, Sicherheitsaspekte und nicht zuletzt die Rücksichtnahme in Hinblick auf Anwohner und Umwelt in ihren Gedankengängen verankert haben.

 

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Der Workshop in den Räumen der IHK hat erneut gezeigt, dass die Bereitschaft seitens der Free Open Air Veranstalter enorm groß ist gewisse Prämissen einzuhalten, um im Gegenzug friedlich-freudige Veranstaltungen ohne unaufhörliche Abbruchsängste durchführen zu können. Gleichzeitig hat die Anwesenheit etlicher Verwaltungsvertreter und Politiker gezeigt, dass auch bei diesen Parteien das Bedürfnis für einen Wandel  hin zu mehr Toleranz und Akzeptanz besteht.

Das Regenwetter wurde also bestens genutzt, damit bei zukünftigen sonnigen Open Airs nicht nur das Wetter mitspielt, sondern auch die Ordnungshüter für weniger graue Stimmung sorgen.  Die Initiative ist da, die Tür in Richtung produktiver Kommunikation aufgestoßen und somit ein tatkräftiger Startschuss für einen längerfristigen Wandlungsprozess gegeben.