22.02.13
East Side Gallery retten
Clubs gegen Luxusbebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen

Abriss der East Side Gallery für Luxuswohnungen?! Berlinerinnen und Berliner, Teile der denkmalgeschützten East Side Gallery sollen schon diesen März abgerissen werden! Warum? Grund ist eine Luxuswohnbebauung des ehemaligen Todesstreifens direkt hinter der East Side Gallery. Bitte unterstützt unsere Petition auf change.org gegen diese Luxusbebauung!

Wiedervereinigung für 7.800 Euro pro Quadratmeter

Die East Side Gallery ist eine der wenigen Abschnitte, die nach dem Abriss der Mauer noch im Originalzustand erhalten wurden. Sie ist ein historisches Zeugnis der Teilung, ein Mahnmal der Geschichte, das aus guten Gründen unter Denkmalschutz steht. Nun werden Teile der East Side Gallery abgerissen. Der Abriss, der für diesen März geplant ist, macht Platz für 45 Luxuseigentumswohnungen (geändert von 50. Quelle: Immobilien Zeitung) ab 7.800 Euro pro Quadratmeter (Quelle: Immonet.de).

Auf dem ehemaligen Todesstreifen hinter der East Side Gallery ist der Bau eines 14-geschossigen, 63 Meter hohen Hochhauses geplant. Realisiert werden soll das Bauvorhaben durch den Vogtländer Unternehmer Maik Uwe Hinkel und einen Berliner Investor, der unter dem Namen "Living Bauhaus" firmiert, den aber nichts mit dem Erbe des Bauhauses verbindet: Statt sozialem Wohnungsbau entsteht Luxus-Eigentum.

Einladung zur Pressekonferenz

Mediaspree versenken!, Megaspree, ClubCommission, Sage Club, Sage Restaurant, Watergate, Spreetraum, wem gehört Kreuzberg, Bürgerverein Luisenstadt, Eisfabrik, Eisenbahnmarkthalle, Berlin Music Days, Kater Holzig, Ben De Biel, Tresor, Lido und Kulturhaus Astra laden Sie ein zur Pressekonferenz:

Am Dienstag, den 26. Februar 2013 um 11 Uhr.

Ort: Mühlenstraße 61-63, 10243 Berlin, East Side Gallery, auf dem Gelände des ehem. Oststrandes.

 

Anlass der Pressekonferenz:

East Side Gallery retten! 

Keine Luxuswohnbebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen an der Spree!

Teile der denkmalgeschützen East Side Gallery sollen demnächst abgerissen werden. 50 Luxuswohnungen will die Firma "Living Bauhaus" auf dem historischen Todesstreifen errichten. 14 Geschosse, 63 Meter hoch mit Tiefgarage. Preise ab 7.800,- Euro/qm. Baubeginn wird März 2013 sein. 

Dieses skandalöse Vorhaben ist aus unserer Sicht nicht tolerierbar. Das längste noch existierende Mauerstück am ehemaligen Todesstreifen sowie die freie Uferlinie wären endgültig und unwiderruflich zerstört.

Die Berlinerinnen und Berliner haben ein Recht über diese Schändung eines Denkmals informiert zu werden.

Wir werden vor Ort über die geplanten Aktionen der Clubs und Bürgerinitiativen berichten.

Wir bitten um die Veröffentlichung der beigefügten Illustration und freuen uns auf Eurer Kommen,

 

Mediaspree versenken!, Megaspree, ClubCommission, Sage Club, Sage Restaurant, Watergate, Spreetraum, wem gehört Kreuzberg, Bürgerverein Luisenstadt, Eisfabrik, Eisenbahnmarkthalle, u.v.m.