10.12.13
Die "freiwillige Selbstverpflichtung"
Das dritte Treffen der Berliner Open Air Veranstalter befasste sich mit der Erarbeitung eines Moralkodex für Veranstalter und von Checklisten für ein gelungenes Open Air

Am 05.12.2013 trafen sich nun zum dritten Mal Berliner Open Air Veranstalter im Büro der Clubcommission. Ziel war es bei diesem Treffen eine Selbstverpflichtung mit einer Art Sittenkodex zu erstellen, an die sich alle teilnehmenden Veranstalter mit ihrer Unterschrift binden wollen. Die erarbeitete, 6-Punkte umfassende, Selbstverpflichtung, zielt darauf ab die Position und den Grundgedanken der Open Air Veranstalter gegenüber kommerziellen Veranstaltern abzugrenzen und deutlich zu machen, dass der Schutz der Umwelt und des öffentlichen Raumes ein wesentlicher Bestandteil dieser Kultur sind.

Weiterhin wurde kollektiv eine Checkliste erstellt, worauf Veranstalter bei einem Open Air achten sollten. Hierin finden sich praktische Tipps, vom Einladungsmanagement bis hin zu Brandschutzmaßnahmen und zur Lösung der Lärm- und Müllproblematik. Diese steht dann für alle interessierten Open Air Veranstalter in Verbindung mit der Selbstverpflichtung in einem Open-Air-Kit, welches auch Mülltüten, Taschenascher und andere nützliche Dinge beinhaltet, bei der Clubcommission zur Verfügung. Danach wurden reale Fallbeispiele gesammelt, die von unserem spezialisierten Rechtsanwalt ausgearbeitet werden und  später auch im Open Air Kit der Pop im Kiez Toolbox verfügbar sein werden.

Mit diesem Material wollen die Berliner Open Air Veranstalter sich vereinen, einen Schritt auf die Verwaltungen zugehen und Verantwortung zeigen. Im Gegenzug hoffen sie auf eine neue politische Regelung, was die Open Air Problematik angeht.

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